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Konfliktmanagement



Ebenfalls viele Möglichkeiten bietet ein gut begleitetes Konfliktmanagement. Auch mit dieser Methode können durch konstruktive Gespräche aller Parteien miteinander Lösungen gemeinsam erreicht werden, mit denen letztlich keiner der Beteiligten als Verlierer aus Konfliktsituationen hervorgehen muss.

Ein gut moderiertes Konfliktmanagement versteht sich als individuell angepasste Intervention durch einen professionellen Begleiter, der von einer der Parteien beauftragt wurde. Konflikte werden im Sinne des Konfliktmanagements als dynamischer Prozess erfasst, wobei davon ausgegangen wird, dass es keine Patentlösung gibt. Der Konflikt wird als ein Interessengegensatz mindestens zweier Akteure innerhalb des Status quo eines Ordnungssystems verstanden. Konflikte werden hier sozusagen als wesentliche Bestandteile des sozialen Lebens angesehen.

Konflikte sind also aus dieser Sicht unvermeidbar, können jedoch in konstruktive Bahnen gelenkt werden.

Das Konfliktmanagement kann als Einleitung von Maßnahmen zur Verhinderung einer Eskalation bzw. der Ausweitung eines bestehenden Konfliktes angesehen werden. Es beinhaltet die Konfliktberatung und kann Anteile der Mediation enthalten.

Der Unterschied zwischen einer Mediation und einem Konfliktmanagement ist, dass der Konfliktberater bzw. der Konfliktmanager nicht unparteiisch ist, sondern konkret von einer der Parteien beauftragt wurde, um ein ihm zuträgliches Rechtsziel zu erreichen, mit dem alle leben können. Jedoch nicht im Rahmen von gerichtlichen Wegen, sondern im Rahmen von Gesprächen, bei denen kein Arbeitsgericht sprich, Richter maßgeblich ist, sondern das „Verfahren“ sozusagen untereinander ohne Hinzuziehung einer arbeitsgerichtlichen Behörde gelöst werden soll.

Ein im unternehmerischen Kontext verstandenes betriebliches Konfliktmanagement zeichnet sich in der Regel durch eine pragmatische Orientierung aus, d. h., das primäre Ziel eines vorhandenen Konfliktmanagements berücksichtigt die systematische und zielgerichtete Auseinandersetzung mit Konflikten auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Sind die systematisch miteinander und mit schon traditionell bestehenden Stellen und Verfahren (wie z. B. Mobbing-Beauftragte, Gleichstellungsbeauftragte, Einigungsstellenverfahren) vernetzt, kann von einem Integrierten Konfliktmanagementsystem gesprochen werden.

Ein Konfliktmanagement zeichnet sich im Vergleich zu einem langwierigen Gerichtsprozess durch die Möglichkeit einer kurzfristigen und zugleich auch pragmatischen Lösung aus. Der Fokus liegt dabei auf einer ergebnisorientierten und schnellen Umsetzung von Möglichkeiten des Miteinanders, ohne dabei die Ursachen des Konflikts aus den Augen zu verlieren.

Letztlich soll auch hier am Ende eine für alle Parteien annehmbare, tragfähige und zukunftsorientierte Lösung stehen.







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